Ruhig, horizontal, ohne Anstrengung.
PADI Peak Performance Buoyancy – Tarierung als Grundlage für alles
Kursbeschreibung
Der Kurs PADI Peak Performance Buoyancy dreht sich um die Fähigkeit, von der unter Wasser fast alles abhängt: genaue Tarierung. Ein Taucher, der in jeder Tiefe auf der Stelle schweben kann, verbraucht weniger Gas, ermüdet weniger, schont den Boden und hat den Kopf frei für Plan, Buddy und Umgebung, statt ständig seine Lage zu korrigieren.
Wir beginnen mit der richtigen Bleimenge und ihrer Verteilung, denn die meisten Probleme mit der Tarierung kommen von zu viel Blei oder schlecht austarierter Ausrüstung. Danach arbeiten wir am Trimm, also an der horizontalen Lage im Wasser, an der Atmung als Werkzeug für feine Korrekturen und an Flossentechniken, mit denen du dich vorwärts und rückwärts bewegst und auf der Stelle drehst, ohne die Hände zu benutzen.
Unter polnischen Bedingungen zählt gute Tarierung besonders. In Seen und Steinbrüchen wird das Sediment am Boden leicht aufgewirbelt, und dann fällt die Sicht in wenigen Sekunden auf null. Im Trockentauchanzug musst du zwei Luftvolumen gleichzeitig steuern. Deshalb machen wir den Kurs in der Ausrüstung, mit der der Teilnehmer wirklich taucht, und unter Bedingungen, die er kennt.
Diesen Kurs empfehlen wir allen, die an Tieftauchgänge und Wracktauchen denken, an den Kurs PADI Cavern Diver oder an technisches Tauchen. Trimm und Tarierung, die wir hier üben, sind genau das, was wir zu Beginn der TecRec-Kurse erwarten.
Meist 1 Tag: Theorie, Vorbereitung und Austarieren der Ausrüstung sowie zwei Tauchgänge. Wer mehr Zeit für die Technik möchte, bekommt von uns zusätzliche Trainingstauchgänge angeboten.
2 Ausbildungstauchgänge im Freiwasser, auf Wunsch mit einer zusätzlichen Einheit im geschützten Wasser. Der Tarierungstauchgang aus dem AOWD kann als erster davon angerechnet werden.
Im Rahmen deiner Berechtigungen. Die meisten Übungen machen wir in wenigen Metern Tiefe, wo sich das Volumen am stärksten ändert und die Tarierung am schwierigsten ist.
Höchstens 4 Teilnehmer pro Tauchlehrer. Im Tarierungskurs zählt jedes Detail von Lage und Bewegung, also braucht der Tauchlehrer Zeit für individuelle Hinweise.
Luft, mit Brevet PADI Nitrox auch Nitrox. Im Kurs achten wir darauf, wie sich der Auftrieb der Flasche ändert, während du Gas verbrauchst, und wie du das bei der Bleimenge berücksichtigst.
Was du nach dem Kurs kannst:
- Bleimenge und Verteilung des Bleis bestimmen,
- horizontalen Trimm beim Schweben und Schwimmen halten,
- genau auf konstanter Tiefe schweben,
- mit der Atmung tarieren,
- Froschkick, Rückwärtsschwimmen und Drehen auf der Stelle,
- kontrolliert abtauchen und auftauchen, ohne den Boden zu berühren,
- die Ausrüstung stromlinienförmig konfigurieren.
- Mindestalter: 10 Jahre,
- Brevet PADI (Junior) Open Water Diver oder gleichwertig,
- guter Gesundheitszustand, bestätigt durch den medizinischen Fragebogen,
- der Kurs steht Tauchern auf jeder Stufe offen, auch direkt nach dem OWD.
- Maske, Flossen (am besten steife, mit denen der Froschkick gut geht),
- der Anzug, in dem du sonst tauchst, nass oder trocken,
- Jacket oder Wing,
- Atemregler mit Oktopus,
- Tauchcomputer,
- Flasche und Blei, am besten in einem System, in dem sich das Blei verschieben lässt.
Komm am besten mit deiner eigenen Ausrüstung, denn für sie erarbeiten wir die Einstellungen. Fehlende Teile kannst du bei Long Deco leihen.
Kursgebühr
Der Preis wird individuell festgelegt.
Registrierungs- und Brevetgebühr
Nach der aktuellen Preisliste von PADI.
Zusätzliche Kosten
Leihausrüstung, Gase, Eintritt zu Tauchplätzen, Anreise.
Theorie
Der Theorieteil umfasst:
- Physik des Auftriebs: Verdrängung, Kompression von Neopren und Luft,
- Bleimenge und Verteilung des Bleis,
- Trimm und Schwerpunkt der Ausrüstung,
- Atmung als Werkzeug der Tarierung,
- Einfluss des Trockentauchanzugs und des sich ändernden Auftriebs der Flasche,
- Flossentechniken passend zur Umgebung,
- Tarierung, Schutz des Bodens und Sicht.
Praxis
Zu Beginn jedes Tauchgangs prüfen wir das Blei, erst danach kommen die Übungen. Wir wiederholen sie, bis das Ergebnis stabil ist. Ein abgehakter Punkt auf der Liste reicht uns nicht.
- Bleicheck an der Oberfläche und am Ende des Tauchgangs,
- Korrektur der Bleiverteilung und der Einstellung der Ausrüstung,
- Schweben in horizontaler Lage über eine festgelegte Zeit,
- Schwimmen auf konstanter Tiefe durch einen markierten Parcours,
- Atemübungen: steigen und sinken ohne Inflator,
- Froschkick, Rückwärtsschwimmen und Drehen auf der Stelle,
- Sicherheitsstopp im freien Schweben, ohne Leine und Bezugspunkt.
Zuerst das Blei, dann der Trimm, zum Schluss die Technik. Niemand hält eine horizontale Lage, wenn er ein paar Kilo Blei zu viel trägt oder das ganze Blei an der Hüfte sitzt.