PADI Divemaster bereitet auf dem Boot eine Flasche vor, Kurs PADI Divemaster

Der Start in die professionelle PADI-Laufbahn

PADI Divemaster (DM) – Tauchguide

Divemaster im Freiwasser, bereit, eine Gruppe zu führen, Kurs PADI Divemaster

Kursbeschreibung

PADI Divemaster ist die erste professionelle Stufe im PADI-System und der Punkt, an dem Tauchen nicht mehr nur ein Hobby ist. Du wechselst von der Rolle des Teilnehmers zur Verantwortung für andere Menschen. Genau dieser Wechsel ist der Kern des Kurses, weniger die zusätzlichen Fertigkeiten im Wasser.

Die Ausbildung konzentriert sich auf die Organisation von Tauchgängen, die Aufsicht über die Gruppe und die Unterstützung der Ausbildung. Die Teilnehmer lernen, Tauchgänge zu planen, Briefings zu leiten, Bedingungen zu beurteilen und, das ist am schwierigsten, das Verhalten anderer Taucher vorherzusehen, bevor es zum Problem wird.

Ein wichtiger Teil des Kurses ist die Entwicklung von Kommunikations- und Führungskompetenz. Ein Divemaster muss der Gruppe klar sagen können, was passieren wird, ruhig reagieren, wenn der Plan aus dem Ruder läuft, und Autorität behalten, ohne laut zu werden. Das lässt sich mit guter Tauchtechnik nicht ausgleichen.

Ziel der Ausbildung ist die Vorbereitung auf echte Arbeit im Tauchbetrieb, nach den PADI-Standards und nach dem Alltag eines Tauchcenters. Der Kurs ist außerdem eine Pflichtstufe vor dem Instructor-Weg.

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Divemaster führt Taucher über den Grund, Kurs PADI Divemaster
Wichtige Infos

Individuell, von gut zwei Wochen bis zu mehreren Wochen, je nach Form (intensiv oder in Modulen) und deiner Verfügbarkeit.

Theorie, Praxisworkshops, Übungen im Wasser, Praxistauchgänge und Assistenz bei echten Kursen.

Ein Berufskurs mit Schwerpunkt auf Verantwortung, Arbeit mit Menschen sowie Organisation und Sicherheit von Tauchgängen.

Kleine Ausbildungsgruppen oder Einzelausbildung, damit wir deine Kompetenzen laufend beurteilen können.

  • Alter: mindestens 18 Jahre;
  • Brevet: PADI Advanced Open Water Diver und PADI Rescue Diver oder gleichwertige Brevets einer anderen Organisation;
  • Erste Hilfe: Erste-Hilfe- und HLW-Ausbildung (EFR Primary & Secondary Care oder gleichwertig) in den letzten 24 Monaten;
  • Erfahrung: mindestens 40 Tauchgänge im Logbuch zum Kursbeginn, mindestens 60 für das Brevet;
  • Gesundheit: aktuelle medizinische Erklärung (in den letzten 12 Monaten von einem Arzt unterschrieben).

Ein Divemaster trägt echte Verantwortung für die Sicherheit der Taucher, mit denen er arbeitet. Der Kurs legt klar fest, was er darf, wo seine Verantwortung endet und dass er nach Standards und Verfahren arbeiten muss.

Auf dieser Stufe ist Professionalität keine Absichtserklärung mehr. Einen Tauchgang absagen, mit einem Kunden reden, der sich überschätzt, oder den Abstieg einer Gruppe abbrechen: Das gehört in dieser Rolle zum Alltag und ist keine Ausnahme.

Kursgebühr

Der Preis wird individuell festgelegt, je nach Kursort und Logistik.

Registrierungs- und Brevetgebühr

PADI-Ausbildungsmaterial sowie Registrierungs- und Brevetgebühren nach der aktuellen Preisliste der Zertifizierungsorganisation.

Zusätzliche Kosten

Schwimmbad, Atemgase, Anreise, Unterkunft, Versicherung und eventuelle Gebühren vor Ort.

Kosten nach dem Kurs

Die Arbeit als Divemaster setzt eine aktive, jährlich erneuerte PADI-Mitgliedschaft und eine Berufshaftpflichtversicherung voraus. Plane das von Anfang an im Budget ein.

Tauchergruppe im Wasser an einer tropischen Insel, Kurs PADI Divemaster
Zwei PADI Divemaster bereiten die Ausrüstung vor, Kurs PADI Divemaster

Was du nach dem Kurs kannst

Das Brevet PADI Divemaster berechtigt dich:

  • brevetierte Taucher zu beaufsichtigen und Sporttauchgänge zu organisieren und zu führen,
  • Tauchlehrern bei Brevetkursen zu assistieren,
  • ausgewählte PADI-Programme im Rahmen der Standards selbstständig durchzuführen,
  • in einem Tauchcenter, einer Basis und auf Tauchreisen zu arbeiten.

Ein Divemaster ist kein Tauchlehrer und darf keine Brevetkurse selbstständig durchführen. Der Kurs macht diesen Unterschied sehr deutlich, denn davon hängt der Umfang der rechtlichen Verantwortung ab.

Theorie

Die Theorie konzentriert sich auf die praktische Anwendung des Wissens, nicht auf akademische Fragen:

  • Physik und Physiologie des Tauchens, so weit, dass du die Frage eines Teilnehmers beantworten kannst und nicht nur die Prüfung bestehst;
  • Risikomanagement und Sicherheit beim Tauchen;
  • PADI-Standards und Verfahren und ihre Auslegung in der täglichen Arbeit;
  • Organisation von Tauchgängen und Kursen, Logistik und Dokumentation;
  • die Rolle des Divemasters in einem Tauchcenter und die Grenzen seiner Verantwortung;
  • Tauchgangsplanung, Beurteilung der Bedingungen und die Entscheidung, einen Tauchgang abzusagen.

Praxis

Der Praxisteil umfasst Arbeit im Wasser und Arbeit mit Menschen, ungefähr zu gleichen Teilen:

  • Tauchfertigkeiten in Demonstrationsqualität, also langsam, klar und so, dass man sie nachmachen kann;
  • Fitnesstests und Ausdauerübungen nach Standard;
  • Briefings und Debriefings leiten;
  • einen Tauchplatz kartieren und einen Tauchplan für die Gruppe erstellen;
  • brevetierte Taucher führen und beaufsichtigen;
  • Assistenz bei echten Sporttauchkursen;
  • Simulation von Notfällen und Umgang mit Problemen in der Gruppe.
Divemaster leitet mit Schreibtafel die Untersuchung einer Seegraswiese, Kurs PADI Divemaster
Häufige Fragen

FAQ

Ja. Es ist die erste professionelle Stufe im PADI-System. Nach dem Kurs kannst du als Tauchprofi arbeiten und Tauchcenter und Tauchlehrer unterstützen. Der Umfang deiner Verantwortung ist aber genau festgelegt und unterscheidet sich von der Rolle eines Tauchlehrers.

Ja, in Tauchcentern, Basen und auf Reisen, im Rahmen der PADI-Standards. Meist geht es um die Aufsicht über brevetierte Taucher, Organisation und Führung von Sporttauchgängen, Assistenz bei Kursen und logistische Unterstützung der Tauchlehrer. Zum Arbeiten brauchst du eine aktive PADI-Mitgliedschaft und eine Berufshaftpflichtversicherung.

Nein. Ein Divemaster darf keine Brevetkurse selbstständig durchführen. Selbstständig leiten darf er dagegen das Programm PADI Skin Diver. Der Unterschied hat rechtliche und versicherungstechnische Folgen, deshalb macht der Kurs ihn sehr deutlich.

Mindestens 40 Tauchgänge im Logbuch, um den Kurs zu beginnen, und mindestens 60 für das Brevet. In der Praxis sammelt man die fehlenden Tauchgänge während der Ausbildung. Das ist ein Grund, früher anzufangen, statt mit der Anmeldung zu warten.

Ja. Er ist eine Pflichtstufe vor dem Instructor-Weg. Für die Zulassung zum IDC musst du außerdem seit mindestens 6 Monaten brevetierter Taucher sein. Denk daran, wenn du deinen Zeitplan machst.

Wenn du einfach besser tauchen willst, nicht mit Menschen arbeiten möchtest oder keine Verantwortung für andere übernehmen willst, ist das nicht dein Kurs. Spezialkurse oder der technische Weg passen dann besser. Divemaster ist die bewusste Entscheidung für eine Führungsrolle.

Der Wechsel von der Rolle des Teilnehmers zur Rolle eines verantwortlichen Profis. Du bist nicht mehr nur für dich verantwortlich, musst das Verhalten anderer vorhersehen und handelst nach Standards statt „nach Gefühl“. Ab hier ist Tauchen nicht mehr nur ein Hobby.
WIE ES WEITERGEHT

Berufspraxis

Echte Arbeit, in der aus den Kompetenzen des Kurses Erfahrung wird:

  • Assistenz bei Sporttauchkursen bei Long Deco;
  • Tauchgänge für brevetierte Taucher und Reisegruppen führen;
  • organisatorische und logistische Unterstützung bei Kursen und Projekten;
  • Betreuung der Ausrüstung und der Technik des Tauchcenters;
  • Teilnahme an Praktikumsprogrammen für neue Profis.

Die Aufgaben richten wir nach deiner Erfahrung und deinem Arbeitstempo aus. Die erste Saison nach dem Kurs ist die wichtigste, denn sie entscheidet, ob aus dem Brevet ein Beruf wird.

Reisen

Eine Reise als Teil des Teams ist der schnellste Weg zu Berufserfahrung:

  • Teilnahme an Reisen von Long Deco als Unterstützung des Teams;
  • Gruppen brevetierter Taucher an bekannten Tauchplätzen führen;
  • Praktika in Partnercentern in Polen und im Ausland;
  • Saisonarbeit, die häufigste erste Anstellung nach dem Kurs;
  • logistische Betreuung technischer Reisen und Projektreisen.

Saisonarbeit im Ausland setzt meist eine aktive PADI-Mitgliedschaft, eine Berufshaftpflichtversicherung und eine aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung voraus. Den Reisekalender führen wir separat.

Long Deco
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